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Information über das Projekt
"Regionale Vernetzung im Dienste von Umwelt, Energie und Wirtschaft - am Beispiel Waldviertel"

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Projektleiter:

Kooperationspartner:

Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften
Waldviertel Management, Edelhof 3, A-3910 Zwettl, Niederöstereich

Die bestehende Situation im Waldviertel ...

... ist vorwiegend durch Klein- und Kleinstbetriebe charakterisiert. Internationale Studien weisen darauf hin, dass Betriebe in derartigen Regionen vor allem Probleme in den Bereichen Marketing, Distanz zu Märkten, Marktzugang und Mangel an qualifiziertem Personal aufweisen. Betriebswirtschaftliche Methoden, EDV-Unterstützung sowie zwischenbetriebliche Kommunikationsformen, wie sie heute in mittleren und großen Unternehmungen zum Standard gehören, kommen derzeit nur eingeschränkt zum Einsatz.

Gemäss den heute erforderlichen integrierten Konzepten der Regionalentwicklung ist es notwendig, die Sektoren (Landwirtschaft, Fremdenverkehr, Kleingewerbe usw.) wirtschaftlich und somit auch kommunikativ intensiver zu vernetzen. Wesentlich ist es dabei, auf regionale Stärken, wie z. B. eine intakte Umwelt, zu setzen. Eine strategische Notwendigkeit für die Waldviertler Betriebe ist es, verstärkt Kooperationen von Firmen innerhalb der Region und auch solche zu Firmen ausserhalb aufzubauen. Der erhöhte Koordinationsaufwand macht den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnik erforderlich.

Ergebnis des Projektes sind organisatorische und technische Lösungen, sowie die Erfordernisse der Aus- und Weiterbildung und des Benutzerservices. Analog zu einem gut ausgebauten Straßen- oder Schienennetz bildet die Infrastruktur für eine regionale Vernetzung eine wesentliche Voraussetzung für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung.

Gegenstand des Projektes ...

... ist der weitere Ausbau regionaler Infrastruktureinrichtungen in Richtung auf Vernetzung im Rahmen des Waldviertel-Projektmanagements. Durch diese Studie soll möglichen Fehlentwicklungen entgegengewirkt und ein Beitrag zum Erfolg der Aktivitäten des Waldviertel-Managements geleistet werden.

Ausgehend von den Zielvorstellungen des Waldviertel-Managements (insbesondere Steigerung der Attraktivität des Standortes Waldviertel, Förderung der Rückwanderung) sowie von den Fachkonzepten des Waldviertel-Managements in den Bereichen Umwelt, Energie und Wirtschaft (einschl. Landwirtschaft) werden die Potentiale moderner Informations- und Kommunikationstechniken für die Region Waldviertel aufgezeigt. Der Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechniken verlangt neben der Betrachtung technischer vor allem auch das Einbeziehen organisatorischer bzw. betriebswirtschaftlicher Aspekte sowie volkswirtschaftlicher Besonderheiten dieser Region. Wesentlich ist die sorgfältige Vorgehensweise bei Planung und Einführung dieser technisch-organisatorischen Lösungen, zumal es sich um hochkomplexe, sensible und vernetzte Teilprojekte handelt. Es wird davon ausgegangen, dass die in der Studie vorgeschlagenen Massnahmen vom Waldviertel-Projektmanagement umgesetzt bzw. koordiniert werden.

Angestrebte Ergebnisse

  • Organisatorische Lösungen zur zwischenbetrieblichen Kommunikation - basierend auf modernen Informations- und Kommunikationstechniken - in der Region, aber auch mit Nachbarregionen (z. B. Südböhmen).
  • Technische Unterstützungsformen zur Kooperation von Waldviertler Firmen und Institutionen untereinander sowie mit Partnern ausserhalb der Region sollen einer kritischen Analyse unterzogen werden.
  • Den steigenden Erfordernissen der Aus- und Weiterbildung wird mit Konzepten zur infrastrukturellen Betreuung (z. B. Benutzerservice-Center) Rechnung getragen.
  • Fortschrittliche Bildungs- bzw. Lehrkonzepte - abgestimmt auf die Bedarfe dieser Region.

Die Ergebnisse der Studie sollten auch in einem übergeordneten regionalen Entwicklungskonzept des Waldviertels, sowie angepasst an die jeweiligen Charakteristika auch in anderen österreichischen Regionen berücksichtigt werden.

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