Institut für Digital Business

Benutzerordnung Gerätepool Datenverarbeitung

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1. Geltungsbereich

(1) Diese Benutzerordnung regelt die Verwaltung und Nutzung der Geräte im Gerätepool Datenverarbeitung. Diese Benutzerordnung beruht auf der Institutsordnung des Instituts für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie auf der EDV-Ordnung für die Johannes Kepler Universität Linz.

(2) Der Gerätepool Datenverarbeitung wird gebildet aus Computerarbeitsplätzen, die für Zwecke der Lehre am Institut für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften gewidmet sind. Die Zuweisung der Geräte erfolgt durch das Institut für Datenverarbeitung.

2. Benutzung der Geräte

2.1. Einsatzgebiet

(1) Im Rahmen der Instruktion wird eine Gruppe von Studierenden (Schulungsteilnehmern) von einem Instruktor (Schulungsleiter) unterrichtet. Während dieser Zeit ist der Raum für Einzelarbeit nicht benutzbar.

(2) Im Rahmen einer Einzelarbeit arbeitet ein Benutzer an einem Problem. Er nutzt ein Gerät, wobei er sich so zu verhalten hat, daß an anderen Geräten andere Benutzer ungestört arbeiten können. Freie Geräte können - nach Maßgabe der Benutzerkategorien - von allen Benutzern (siehe Punkt 2.2.) belegt werden.

(3) Darüberhinaus können die Geräte für Zwecke herangezogen werden, die sich in organisatorischem Zusammenhang mit Veranstaltungen der nach dieser Benutzerordnung berechtigten Institutionen ergeben (z. B. die Anmeldung). Die Genehmigung für solche Zwecke ist gesondert oder in Zusammenhang mit der Veranstaltung vom Institut für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften zu erteilen, falls dadurch andere Benutzungsarten nicht unangemessen beeinträchtigt werden.

2.2. Benutzerkategorien

(1) Die Kategorie A bilden Angehörige des Instituts für Datenverarbeitung; dies sind insbesondere auch alle Studierenden, die Lehrveranstaltungen am Institut besuchen und die Geräte im Sinne dieser Widmung nutzen. Da der Gerätepool wegen der im Studienplan vorgesehenen Pflichtlehrveranstaltungen eingerichtet wurde und erneuert wird, müssen die Geräte zuallererst jenen zur Verfügung stehen, die diese Lehrveranstaltungen absolvieren.

(2) Die Kategorie B bilden Angehörige (§ 22 UOG) der Universität Linz, soweit sie die Geräte für universitäre Zwecke einsetzen.

(3) Die Kategorie C bilden Benutzer, die die Geräte für außeruniversitäre Zwecke verwenden.

2.3. Zusammenarbeit mit anderen Gerätepools und Instituten

(1) Durch eine Vereinbarung zwischen den jeweils Verantwortlichen der Gerätepools kann eine Zusammenarbeit vereinbart werden, die die Bereitstellung von Hard- und Software aus dem Gerätepool Datenverarbeitung an andere Gerätepools beinhaltet.

(2) Im Austausch kann die Installation anderer Software im Gerätepool Datenverarbeitung festgelegt werden, als sie nach der vorliegenden Benutzerordnung zu installieren wäre.

(3) Die Einordnung der Benutzer in eine hier definierte oder eine neu zwischen bestehenden Kategorien einzuordnende Benutzerkategorie sowie erforderlichenfalls die Prioritätsregeln für diese Kategorie sind ebenfalls in der Vereinbarung über die Zusammenarbeit der Gerätepools festzuhalten.

(4) Andere Institute können ihre Geräte für Einzelarbeiten dem Gerätepool Datenverarbeitung zuordnen. Für die so zugeordneten Geräte gelten die Bestimmungen dieser Benutzerordnung mit der Ausnahme, daß die Benutzerkategorie A durch die Angehörigen des zuordnenden Instituts gebildet wird. Die Zuordnung bedarf der Zustimmung des Instituts für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften und des EDV-Zentrums.

2.4. Prioritätsregeln für Einzelarbeit

(1) Beim Konflikt um freie Plätze ist nach den einzelnen Benutzerkategorien vorzugehen. Erst wenn alle Bewerber aus Kategorie A einen Arbeitsplatz vorgefunden haben, dürfen Bewerber aus Kategorie B einen freien Platz in Anspruch nehmen. Analoges gilt für Benutzerkategorie C.

(2) Sind alle Geräte besetzt, und ein Bewerber aus Benutzerkategorie A sucht einen Platz, dann hat er das Recht, Benutzer der Kategorien B oder C aufzufordern, ihren Platz zu räumen. Diese haben einer solchen Aufforderung binnen zehn Minuten nachzukommen und den Arbeitsplatz zu räumen.

(3) Widerspricht der minderrangige Benutzer dieser Aufforderung oder macht er keine Anstalten zu deren Erfüllung, so stellt dies einen Verstoß gegen diese Benutzerordnung dar. Ist kein Kontrollorgan anwesend, das die Sicherstellung des rechtmäßigen Zustandes gewährleistet, dann ist der vorrangige Benutzer im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten zur Ergreifung von Maßnahmen (z. B. Abschalten des Geräts) berechtigt, die zur Herstellung des rechtmäßigen Zustandes dienlich sind.

(4) Im Bedarfsfall kann das Institut für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften einen Zeitraum festlegen, in dem nur Benutzer der Kategorie A arbeiten dürfen. Dieser Zeitraum darf sich auf max. 45 Stunden/Woche erstrecken.

2.5. Benutzungsbewilligung

(1) Personen der Kategorie A und B haben grundsätzlich Anspruch auf Erteilung einer Benützungsbewilligung für Einzelarbeit. Soweit für bestimmte Geräte ein bestimmtes Fachwissen erforderlich ist, ist die Erteilung einer Benutzungsbewilligung vom Nachweis dieser Kenntnisse abhängig.

(2) Die Erteilung einer Benutzungsbewilligung an Benutzer der Kategorie C erfolgt nur im Einzelfall; die Bestimmungen des § 12 Abs. 2 der Hausordnung einschließlich der Verpflichtung zum Kostenersatz sind anzuwenden. Die Genehmigung ist schriftlich durch das Institut für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften in Zusammenarbeit mit dem EDV-Zentrum zu erteilen.

(3) Über die Notwendigkeit bzw. die Form einer allenfalls schriftlich erteilten Benützungsbewilligung für die Benutzerkategorie A entscheidet das Institut für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

(4) Über die Notwendigkeit bzw. die Form einer allenfalls schriftlich erteilten Benützungsbewilligung für die Benutzerkategorie B entscheidet das Institut für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften in Zusammenarbeit mit dem EDV-Zentrum.

(5) Formvorschriften über die Ausstellung einer Benutzerbewilligung sind in Anschlagtafeln in unmittelbarer Nähe zu den Geräten anzuschlagen. Sie werden, sofern nicht ein anderes Datum festgesetzt ist, mit dem Folgetag wirksam.

(6) Sind keine Formvorschriften für die Erteilung einer Benutzerberechtigung erlassen worden, so ist mit der Zugehörigkeit zum entsprechenden Personenkreis die Benutzungsberechtigung automatisch verbunden.

(7) Bei der Instruktion ist für den einzelnen Teilnehmer keine Benützungsbewilligung erforderlich. Mit der Genehmigung der Instruktion ist die Nutzungsberechtigung für alle daran Teilnehmenden verbunden. Eine Instruktion außerhalb der Kategorie A bedarf der Genehmigung des Instituts für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

2.6. Beginn und Ende der Nutzungsberechtigung

(1) Die Benutzungsbewilligung in Kategorie A dauert solange die Eigenschaft als Institutsangehöriger besteht. Wird eine Lehrveranstaltung während des Semesters abgebrochen, dann endet damit auch die Eigenschaft als Institutsangehöriger. Ein dreimaliges unentschuldigtes Fehlen in hintereinanderfolgenden Lehrveranstaltungsterminen gilt als Abbrechen einer Lehrveranstaltung.

(2) Die Nutzungsberechtigung nach Kategorie B ist grundsätzlich unbefristet. Sie kann dann vorzeitig beendet werden, wenn der Benutzer gegen diese Benutzerordnung oder andere Ordnungs- und Sicherheitsvorschriften (wie z. B. die EDV-Ordnung, Hausordnung, Brandschutzordnung usw.) verstößt.

2.7. Umfang des Nutzungsrechts

(1) Die Benutzung erstreckt sich grundsätzlich auf die gesamte Hard- und Software, soweit sie für die Benutzung durch Anwender vorgesehen ist.

(2) Die Auswahl der installierten Hard- und Software orientiert sich an den Lehranforderungen des Instituts für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Ein Anspruch auf die Installation einer bestimmten Hard- oder Software kann aus der Einräumung einer Nutzungsbewilligung niemals abgeleitet werden.

(3) Es ist den Benutzern grundsätzlich untersagt, von installierter Software Kopien anzufertigen. Die eingesetzte Software unterliegt vertraglichen Verwendungsbeschränkungen; die Einhaltung dieser Bestimmungen ist Voraussetzung für die Nutzungsbewilligung. Jeder Benutzer haftet für diesbezügliche Verstöße persönlich.

(4) Soweit Geräte entsprechend konfiguriert sind, ist die Verwendung mitgebrachter Software zulässig. Für die Rechtmäßigkeit der Verwendung haftet ausschließlich der Benutzer!

2.8. Pflichten der Benutzer

(1) Jeder Benutzer hat die Geräte sorgsam zu behandeln und nur widmungsgemäß zu verwenden. Jede unnötige Störung (insb. Lärm durch Spiele u. ä.) ist zu unterlassen.

(2) Das Lösen von Steckverbindungen, das Öffnen von Geräten und andere hardwaremäßige Eingriffe sind verboten. Sie sind als grobe Verstöße gegen diese Benutzerordnung mit mindestens einmonatigem Entzug der Benutzerberechtigung zu ahnden!

(3) Die Verwendung selbst mitgebrachter Peripherie ist nur mit schriftlicher Zustimmung des Instituts für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften möglich.

(4) Beschädigungen oder Störungen sind in der festgelegten Form zu melden. Form und Empfänger der Meldung werden durch Aushang im entsprechenden Arbeitsraum durch das Instituts für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften in Rücksprache mit dem EDV-Zentrum festgelegt.

(5) Jeder Benutzer hat selbst für seine Daten zu sorgen. Aus dem Verlust von Daten, auch wenn er durch andere verursacht wurde, können keinerlei Ansprüche gegen universitäre Organe abgeleitet werden.

(6) Das Rauchen sowie die Einnahme von Speisen und Getränken in den Computerräumen ist verboten.

(7) Die Bestimmungen der Hausordnung, insb. auch der ev. erlassenen Bedingungen für den Zutritt zu den Arbeitsräumen, sind einzuhalten.

2.9. Ausschluß von der Benutzung

(1) Die Bediensteten sowie die Mitarbeiter im Lehr- und Forschungsbetrieb (insb. Instruktoren und Tutoren) des Instituts für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie die Mitarbeiter des EDV-Zentrums sind zur Kontrolle und Überwachung der Bestimmungen dieser Benutzerordnung berechtigt (Kontrollorgane).

(2) Kontrollorgane können, wenn sie Verstöße gegen diese Benutzerordnung erkennen, dem Störer die Benützungsbewilligung für höchstens einen Monat entziehen. Sie haben auch das Recht, durch Entzug entsprechender Ressourcen (z. B. Abschalten von Strom, Netzwerkverbindungen oder Geräten) für die Herstellung der Benutzerordnung entsprechender Zustände zu sorgen.

(3) Soweit die Verstöße gegen die Benutzerordnung die Regeln für den Zutritt zu den Räumlichkeiten des Gerätepools Datenverarbeitung betreffen, sind die zuständigen Mitarbeiter der Universitätsdirektion zu verständigen bzw. selbst zur unmittelbaren Kontrolle der Einhaltung dieser Bestimmungen beauftragt.

(4) Der Entzug der Benutzungsbewilligung über die Dauer eines Monats hinaus darf nur bei wiederholten Verstößen oder einem sehr groben Verstoß erfolgen. Ein solcher Entzug, der maximal auf die Dauer von zwei Jahren ausgedehnt werden darf, kann nur vom Vorstand des Instituts für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften ausgesprochen werden.

(5) Gegen den Entzug der Benutzungsbewilligung gem. Abs. 2 ist die Beschwerde an den Vorstand des Instituts für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften zulässig. Beim Entzug gem. Abs. 3 ist die Beschwerde an den Rektor zu richten, der sie dem Akademischen Senat zur endgültigen Entscheidung vorlegt.

3. Zuständigkeiten und Aufgabenverteilung

(1) Die Zuständigkeiten für den Gerätepool Datenverarbeitung sind aufgeteilt zwischen dem Institut für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften und dem EDV-Zentrum.

(2) Alle Zuständigkeiten, die nicht ausdrücklich dem Institut für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften zugewiesen sind oder eng damit zusammenhängen, fallen in den Bereich des EDV Zentrums, soweit nicht andere Organe dafür zuständig sind.

(3) Soweit Kompetenzen dem Institut für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften zugewiesen werden, ist dafür der Vorstand oder der von ihm Beauftragte zuständig.

(4) Soweit Kompetenzen dem EDV-Zentrum zugewiesen sind, ist dafür der Abteilungsleiter bzw. der von ihm Beauftragte zuständig.

(5) Sind Kompetenzen an mehrere Institutionen zugewiesen und ist unter diesen eine Einigung nicht möglich, so ist der Konflikt dem Rektor zur Entscheidung vorzulegen. Ist die Entscheidung von Wichtigkeit oder als Präzedenzfall für zukünftige Konfliktfälle anzusehen, dann hat der Rektor das Thema dem Akademischen Senat vorzulegen.

3.1. Antragstellung und Anschaffung

(1) Das Institut für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften ist für die Definition der Anforderungen und deren Beurteilung zuständig; auch dann, wenn eine Ausschreibung von anderen Rechtsträgern abgewickelt wird. Dies umfaßt auch die Empfehlung für den Ankauf einer bestimmten Hardware und Softwarekonfiguration.

(2) Das Institut für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften beantragt nach Maßgabe der Erfordernisse der Lehre Ersatz, Erweiterungen und Ergänzungen der hard- und softwaremäßigen Ausstattung des Gerätepools Datenverarbeitung.

(3) Das EDV-Zentrum unterstützt diese Antragstellung mit Informationen in bezug auf Reparaturanfälligkeit und sonstige Informationen, die einen Ersatz der Geräte aus technischen Gründen notwendig machen.

3.2. Softwarepflege

(1) Das Institut für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften pflegt und konfiguriert die im Gerätepool Datenverarbeitung installierte Software. Auswahl, Versionen und Updates der Software werden vom Institut nach Maßgabe des Bedarfes der Lehre selbst durchgeführt.

(2) Die softwaremäßige Konfiguration setzt entsprechende hardwaremäßige Aufstellung bzw. Verbindung (Vernetzung) der Geräte voraus. Die Aufstellung bzw. Vernetzung wird in einer Form vorgenommen, daß die vom Institut für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften entworfenen Konzepte realisiert werden können.

3.3. Schulung

(1) Das Train-The-Trainer-Center des Instituts für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften übernimmt die Ausbildung der Mitarbeiter im Lehrbetrieb (insb. Instruktoren und Tutoren), die ihrerseits in der Ausbildung der Studierenden eingesetzt werden.

(2) Das Schulungsangebot ist grundsätzlich am Lehrangebot orientiert.

3.4. Benutzerverwaltung

Im Rahmen der Benutzerverwaltung werden vom Institut für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften folgende Aufgaben wahrgenommen:

(1) Anlage und Wartung der Benutzerberechtigungen in den zentralen Fileservern des Gerätepools, und zwar auch dann, wenn diese Knoten im Universitätsnetz bilden.

(2) Die Administration von Benutzerberechtigungen, jedoch nur für Benutzer der Kategorie A.

3.5. Betriebs- und Öffnungszeiten

(1) Im Sinne der bestmöglichen Auslastung ist eine möglichst lange Betriebs- und Öffnungszeit anzustreben. Während des Semesters dürfen die Betriebs- und Öffnungszeiten den im § 3 der Hausordnung festgelegten Zeitrahmen nicht unterschreiten.

(2) Die konkreten Betriebs- und Öffnungszeiten werden vom EDV-Zentrum nach Rücksprache mit der Universitätsdirektion sowie mit dem Institut für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften festgelegt. Für die Festlegung von Zeiträumen, die außerhalb der üblichen Öffnungszeiten liegen (§ 3 der Hausordnung), ist die Zustimmung der Universitätsdirektion erforderlich.

(3) Sofern alle oder Teile von Geräten zu bestimmten Zeiten infolge Wartungsarbeiten nicht zur Verfügung stehen, ist dies von den mit diesen Arbeiten betrauten Personen frühestmöglich durch Anschlag in der Nähe der betroffenen Geräte anzukündigen. Das gilt auch dann, wenn aufgrund einer Sonderveranstaltung ein Raum kurzfristig nicht zur Verfügung steht.

3.6. Räume

(1) Die Geräte des Gerätepools Datenverarbeitung werden in den vom Senat dafür zugewiesenen Räumen aufgestellt. Sie werden von der Universitätsdirektion der Funktion von EDV-Arbeitsplätzen entsprechend möbliert und installiert.

(2) Diese Räume müssen entsprechend dem Prinzip der freien Zugänglichkeit grundsätzlich jedem Angehörigen der Universität zugänglich sein. Die konkrete Bezeichnung der Räume wird vom Institut für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften als Anlage zu dieser Benutzerordnung mit einer Bezeichnung der darin enthaltenten Geräte im Mitteilungsblatt kundgemacht. Dasselbe gilt bei späteren Änderungen der Raumverteilung.

(3) Die Planung, Auswahl, Inbetriebnahme und Administration von Zutrittssicherungssystemen erfolgt durch die Universitätsdirektion in Abstimmung mit dem EDV-Zentrum sowie dem Institut für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Erscheint es der Universitätsdirektion aus Sicherheitsgründen notwendig, darüber hinausgehend besondere Zutrittssicherungssysteme zu installieren, obliegt ihr auch deren Administration.

(4) Die Planung, Auswahl und Inbetriebnahme derartiger Systeme bedarf der Anhörung der Österreichischen Hochschülerschaft.

(5) Die genauen Regeln zur Erlangung des Zutritts sind im Mitteilungsblatt kundzumachen.

3.7. Ausscheiden von Geräten

(1) Ist die Reparatur von Geräten wirtschaftlich unzweckmäßig und erlaubt die Bedarfssituation die Ausscheidung von Geräten, so werden diese vom EDV-Zentrum ausgeschieden.

(2) Auch noch funktionierende Geräte können ausgeschieden werden, wenn sie zur Abdeckung der Anforderungen des Lehrbetriebes nicht mehr genügen.

(3) Die Ausscheidung von Geräten erfolgt nur in Absprache mit dem Institut für Datenverarbeitung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

(4) Ausgeschiedene Geräte können in anderen Gerätepools verwendet werden oder in das Ersatzteillager aufgenommen werden.

(5) Die Richtlinien der Inventar- und Materialverwaltung sind zu beachten.

3.8. Budget

(1) Für die Wartung und Instandhaltung der Geräte stellt der Akademische Senat dem EDV-Zentrum finanzielle Mittel zur Verfügung.

(2) Das EDV-Zentrum hat jährlich eine Abrechnung über die für den Gerätepool aufgewendeten Mittel vorzulegen.

4. Inkrafttreten

Diese Benutzerordnung ist nach der Genehmigung durch den akademischen Senat im Mitteilungsblatt der Johannes Kepler Universität Linz kundzumachen und tritt mit dem der Kundmachung folgenden Werktag in Kraft.


Diese Benutzerordnung wurde im Mitteilungsblatt vom 28. April 1993, Nr. 214 verlautbart und ist daher seit 29. April 1993 in Kraft.

Last edit: 18.1.95, HH

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